Erste Vorstandssitzung im neuen Geschäftsjahr: Anträge und Verabschiedungen
07.09.2026Der LSO-Vorstand tagte im Restaurant Kreuz in Egerkingen. Der Vorstand genehmigte sämtliche Anträge der Geschäftsleitung zuhanden der Delegiertenversammlung und verabschiedete feierlich zwei scheidende Vorstandsmitglieder.
Rechnung, Budget und Mitgliederbeiträge
Die Traktandenliste war umfangreich. Nach zahlreichen Mitteilungen aus der Geschäftsleitung und dem Vorstand sowie einem Update zur Verbandskommunikation und zum KLT präsentierte LSO-Geschäftsführerin Sylvia Sollberger die von den Revisoren genehmigte Rechnung und das Budget für das laufende Geschäftsjahr.
Auffällig ist, dass die Kosten für die Rechtsberatung doppelt so hoch ausgefallen sind wie budgetiert. Die Zahl der Fälle nimmt zu. Es gilt zu beobachten, ob diese Tendenz anhält.
Der Vorstand genehmigte die Rechnung 2025/2026 sowie das Budget 2026/2027 einstimmig zuhanden der Delegiertenversammlung. Auch dem Antrag der Geschäftsleitung, die Mitgliederbeiträge für 2026/2027 unverändert zu lassen, stimmte der Vorstand zu.
Immersiver Sprachunterricht beschäftigt
Cristina Mattiello, Fraktionspräsidentin des Zyklus 2, informierte über ein aktuelles bildungspolitisches Thema: den immersiven Sprachunterricht. Das Projekt SOprima sorgt derzeit an vielen Schulen für Unsicherheit, insbesondere bei den zuständigen Koordinationspersonen. Cristina Mattiello konnte zumindest teilweise beruhigen: Gemäss Informationen aus dem VSA fungieren die Koordinationspersonen in erster Linie als «Briefträger». Erteilte Aufträge seien als Kann- und nicht als Muss-Formulierungen zu verstehen.
Generell wird uns das Sprachenthema noch längere Zeit begleiten, betonte auch LSO-Präsident Michael Ochsenbein – sowohl auf eidgenössischer als auch auf kantonaler Ebene. Es gilt, in einem nächsten Schritt die Haltung der LSO-Mitglieder zum immersiven Sprachunterricht abzuholen und entsprechende Massnahmen daraus abzuleiten.
Geschäftsprogramm 2026/27 genehmigt
LSO-Präsident Michael Ochsenbein stellte das umfassende Geschäftsprogramm 2026/2027 vor. Ein Schwerpunkt liegt auf den Themen Anstellung und Besoldung. Dazu gehören die GAV-Kündigung sowie die Begleitung und Beeinflussung der politischen Prozesse bei der Entwicklung der Nachfolgelösung durch die kantonsrätliche Spezialkommission.
Zum Thema «Attraktivität des Berufs» zählt insbesondere auch die zunehmend herausfordernde Zusammenarbeit mit den Eltern. Weitere zentrale Themen sind Massnahmen zur Steigerung der Berufsattraktivität, die Arbeitsgruppe «100%-Pensum für Kindergartenlehrpersonen», Aus- und Weiterbildung, die Digitalisierung in der Schule, politische Geschäfte sowie die Sprachenstrategie der Regierung.
Der Vorstand genehmigte das Geschäftsprogramm zuhanden der Delegiertenversammlung, die im November endgültig darüber entscheidet.
Feierliche Verabschiedungen
Im geselligen Rahmen des gemeinsamen Abendessens wurden DaZ-Fraktionspräsidentin Lilo Hadorn vor Ort und Joëlle Eggenschwiler aus der Fraktion Zyklus 2 per Videobotschaft von LSO-Präsident Michael Ochsenbein verabschiedet.
Joëlle Eggenschwiler trat im Dezember 2019 in die Fraktionskommission Zyklus 2 ein und nahm damit auch die Arbeit im Vorstand auf. Während sechs Jahren brachte sie sich aktiv ein und wirkte unter anderem in der AG Social Media mit.
Der Rücktritt von Lilo Hadorn fällt mit ihrer Pensionierung zusammen. Am kommenden KLT wird sie offiziell verabschiedet. Bis zuletzt setzte sie sich engagiert für die DaZ-Fraktion und deren Fortbestehen ein. Deshalb war es ihr besonders wichtig, eine gute Nachfolgelösung zu finden. Dass dies gelungen ist, freut sie und den Verband ganz besonders. Lilo Hadorn trat 2014 in die DaZ-Fraktion ein und übernahm 2017 deren Präsidium. Seither engagierte sie sich auch im Vorstand mit viel Herzblut und grossem Einsatz.
Für ihre Mitarbeit im LSO sowie für das aktive Mitdenken, Mitgestalten und Mitarbeiten in ihren Fraktionen und im Vorstand dankt der LSO Lilo Hadorn und Joëlle Eggenschwiler ganz herzlich.
Beitrag von Regula Portillo